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Heute präsentiert sich das Haus den Besuchern mit einem baulich veränderten Gesicht. 1964 bis 1966 wurde das alte Haus durch Pastor Ottomar Paul grundlegend renoviert und ausgebaut. Ein Studentenheim für Studenten der Lübecker Seefahrtschule wurde angegliedert und dafür ein Bunker aus dem letzten Krieg unter großen Schwierigkeiten überbaut. Die Zimmer wurden alle mit einer Waschgelegenheit ausgerüstet und sie waren nur für eine bzw. zwei Personen vorgesehen. Damals war es das modernste Seemannsheim in Deutschland. |
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Pastor Paul erkannte schon sehr früh, dass es für die Seemannsfamilien nötig war eine Einrichtung zu schaffen, in der Kinder aus Seemannsfamilien untergebracht werden konnten. 1977 war es dann so weit und ein Kinderhotel konnte mit Hilfe der Possehl-Stiftung gebaut werden. Leider kam es zu spät, denn die Reeder erlaubten, dass die Ehefrauen auch die Kinder mit an Bord bringen durften, wenn sie mit dem Mann einmal mitfahren wollten. Zum anderen war die Unterbringung dort, bedingt durch Vorgaben des Jugendamtes, sehr teuer. So musste das Haus sehr bald wieder geschlossen werden, bzw. bekam wechselnde andere Aufgaben. Heute ist dort eine Anlaufstelle der Finnischen Kirche für finnische LKW-Fahrer untergebracht – Suomi-Koti. |
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Sweder Hoyer, Ausschnitt aus einem Gemälde in der St. Jakobi - Kirche |
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...und so sieht das Sweder-Hoyer-Haus mit dem angebauten Kinderhotel, heute Suomi-Koti (rechter Gebäudeteil), aus. |
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